Integriertes Handlungskonzept (InHK) Leverkusen-Hitdorf

Für den Stadtteil Hitdorf ist in 2015 ein Integriertes Handlungskonzept (InHK) erarbeitet worden, dass Grundlage für die Beantragung der Städtebaufördermittel war. Mitte 2016 hat die Stadt Leverkusen die Förderzusage des Landes erhalten. Das InHK umfasst insgesamt 30 Maßnahmen in den 7 unterschiedlichen Handlungsfeldern Verkehr, Wohnen, lokale Wirtschaft, Öffentlicher Raum, Freiraum und Naherholung, Ehrenamtsstrukturen und Akteursnetzwerke sowie soziale Infrastruktur. Unter Beteiligung der Bürgerschaft, Politik und wichtiger Akteure in Hitdorf erfolgt nun die Konkretisierung und Umsetzung von insgesamt 10 geförderten Einzelmaßnahmen aus dem InHK.

Ausgangslage:

Der Stadtteil Hitdorf ist ein prosperierender Stadtteil mit hohen Qualitäten als Wohnstandort. Direkt am Rhein zwischen den Großstädten Düsseldorf und Köln gelegen sind in den letzten Jahren viele Familien zugezogen, dadurch ist die Alterstruktur in Hitdorf durch höhere Anteile von Kindern und Jugendlichen sowie Personen im Alter der Familien(bildungs)phase gekennzeichnet. Durch die demografischen Veränderungen entstand ein zielgruppenspezifisches Defizit in der Ausstattung mit sozialer Infrastruktur. Zudem bestehen erhebliche Mängel in der Qualität des öffentlichen Raums und der verkehrstechnischen Entwicklung des Ortskerns.

Zielsetzung:

Ziele des InHKs sind die Stärkung Hitdorfs als kinder- und familienorientierter Wohnstandort, die Weiterentwicklung und der Erhalt einer lebendigen Ortsmitte, die Stärkung der Freiraumqualitäten und gestalterische Aufwertung des Hitdorfer Hafens, die zielgruppenorientierte Schaffung sozialer Angebote sowie die Aktivierung, Intensivierung und Vernetzung bürgerschaftlichen Engagements.

Strategie:

Mit Mitteln der Städtebauförderung werden insgesamt 10 Maßnahmen gefördert. Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und Entzerrung der Verkehrsproblematik im Stadtteilzentrum wurde ein Verkehrskonzept entwickelt. U.a. soll der Umbau der Hauptverkehrsstraßen und die gestalterische Aufwertung anliegender, teils öffentlicher Plätze künftig die Funktionen der lebendigen Ortsmitte stärken. Mit der Erneuerung der abgängigen Kaimauer im Hafen bietet sich auch für die Landflächen die Chance, das überörtlich bekannte Freizeitgelände  neu zu ordnen und aufzuwerten. Mit den Mitteln eines „Verfügungsfonds“ soll das Bürgerschaftliche Engagement gestärkt und finanziell unterstützt werden. Das beauftragte Stadtteilmanagement
soll den Prozess initiieren, begleiten und Ansprechpartner  der Bürgerschaft vor Ort sein.

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Projekt-Info

Status

in Umsetzung

Maßstab

L

Projectpartner

Stadt Leverkusen
Fachbereich Stadtplanung
Generelle Planung
Sylvia Schwanke
Tel. +49 214 406-61 29
sylvia.schwanke@stadt.leverkusen.de

Einzelheiten

www.leverkusen.de