Leverkusen: Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) Opladen

Im Zentrum Opladen besteht seit 2013 ein InHK, das Stadtteilentwicklungskonzept Opladen (kurz STEK). Im Jahr 2015 wurde das STEK in das Städtebauförderprogramm des Landes NRW aufgenommen mit einem Fördervolumen von 14.7 Mio. Euro.  Insgesamt werden 14 Maßnahmen gefördert, die das Zentrum in den Bereichen Städtebau, Einzelhandel, Wohnen und Stadtgrün aufwerten sollen. Sowohl die Entstehung des InHK in Opladen als auch die Planung und Umsetzung der Maßnahmen erfolgt unter Beteiligung der Bürger, Politik und wichtiger Akteure in Opladen. 

Ausgangslage:

Das Zentrum des Leverkusener Stadtteils Opladen hat in der Vergangenheit vielfältige Veränderungen erfahren, die die Funktion und die städtebaulichen Strukturen nachhaltig geprägt und das Image des Stadtteils verändert haben, wie z.B. die Schließung des Bahnausbesserungswerkes Ende 2003 mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und dem Verlust eines für den Stadtteil identitätsstiftenden Betriebes, die allgemeine Entwicklung des innerstädtischen Einzelhandels, der u.a. im Jahr 2000 zur Schließung des OKA-Kaufhauses in der Düsseldorfer Straße führte, der steigende regionale Wettbewerbsdruck auf den ortsansässigen Einzelhandel durch die gestiegene Attraktivität benachbarter Einkaufsstädte wie Langenfeld oder Bergisch Gladbach und die Realisierung der Rathausgalerie in Leverkusen-Wiesdorf.

Zielsetzung:

Hauptziel des STEK ist die Stärkung der Opladener Innenstadt in Ihrer Funktion als Stadtbezirkszentrum. Dieses Ziel soll durch Stärkung des Einzelhandels und Wohnens sowie gestalterischen Maßnahmen umgesetzt werden.
Der urbane Charakter des Stadtteils soll gestärkt werden durch Aufwertung und die Attraktivierung der Einkaufsbereiche im Zentrum Opladen. Sowohl die angestrebte Aufwertung der Bahnhofstraße als Verbindungsachse und Entree zwischen nbso-Westseite, Bahnstation und der gewachsenen Innenstadt als auch die Verlagerung des Opladener Busbahnhofes in die direkte Nähe des Bahnhaltepunktes vervollständigen dieses Bild. Das städtebauliche Leitbild heißt Zusammenwachsen von Altem und Neuem (nbso).
Der Prozess wird gestärkt durch eine intesive Öffentlichkeits- und Beteiligungsarbeit. 

Strategie:

Die Branchenmixoptimierung und die Schaffung marktkonformer Verkaufsflächenstrukturen in der alteingesessenen Fußgängerzone und den Seitenstraßen stehen im Vordergrund. Neue Einzelhandelsnutzungen auf den nbso Westflächen an der Bahnhofstation Opladen sollen die gewachsenen Einzelhandelsstrukturen der Fußgängerzone ergänzen und stärken.
Die Fußgängerzone erhält zudem neue städtebauliche Akzente durch eine bauliche Umgestaltung. Diese bauliche Aufwertung soll Impuls für private Anlieger sein, ihre Immobilien ebenfalls aufzuwerten.
Auf den Westflächen der nbso werden dringend benötigte Wohnungen im Geschoss errichtet. Unter anderem sollen hier besondere Wohnformen realisiert werden sowie bezahlbarer Wohnraum.  

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Projekt-Info

Fläche

228 ha

Status

Umsetzungsphase

Standort

Zentrum Opladen

Maßstab

S

Projectpartner

Stadt Leverkusen
Fachbereich Stadtplanung
Generelle Planung
Monika Mohr
Tel. +49 214 406-61 24
monika.mohr@stadt.leverkusen.de



Einzelheiten