Analysekarten Handlungsfelder

Im WORKSHOP 3 wurde der Kooperationsraum einer zeichnerischen Diagnose unterzogen. An drei Karten zu den Handlungsfeldern wurde das räumliche Grundgerüst analysiert, diskutiert und durch die individuellen Fach- und Ortskenntnisse der Kooperationspartner ergänzt.

Wohnen
Die Mehrzahl der Bewohner des Kooperationsraumes lebt in fünf Großstädten. Es zeichnet sich sowohl entlang der Rheinschiene als auch im Bergischen topographiebedingt ein recht polyzentrisches Siedlungs- und Verdichtungsbild.
Daneben erkennt man zwei große landschaftlich geprägte Räume mit lose verteilten Siedlungskörpern – fast schon Enklaven – im nördlichen und süd-westlichen Bereich des Kooperationsraumes.

Mobilität
Im Schienenverkehr ist das Gebiet entlang der Rheinschiene und einiger weniger Ost-West-Korridore erschlossen. In vielen der kleineren oder „abgelegenen“ Gemeinden vermissen die Menschen hier den bestmöglichen Anschluss, sie sind auf Busse oder das eigene Auto angewiesen. Fast alle Kommunen sind gut an das Autobahnnetz angeschlossen, was dementsprechend häufig zu Überlastungen in der ganzen Region führt.
Im Bergischen Land existiert ein gut ausgebautes Netz an Radwanderwegen („Panoramarouten“). Im Bereich der Rheinschiene aber sind viele Radschnellwege und Velo-Routen noch in Planung und Bau. Auf den gesamten Raum betrachtet, dient der Großteil der Radwege überwiegend dem Freizeitverkehr.

Freizeit & Erholung
Markante zusammenhängende Grünräume, die für Freizeit und Erholung genutzt werden können, sind in der Region das Rheintal, der Kiesabbaustreifen entlang der Rheinschiene, langgestreckte Fluss- und Bachtäler sowie das Bergische Land mit seinen Talsperren und unterschiedlichsten Landschaftstypen.
Insbesondere das Potenzial an und um Wasserflächen gilt es weiter zu entwickeln und bekannt zu machen.

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