Workshop 5 - Projekte

Nach der ausführlichen Untersuchung des Kooperationsraumes mit Potentialen, Analysen, Schnittstellen und Perspektiven wurde es Zeit, daraus konkrete oder visionäre Projekt-Ideen zu erarbeiten.

Der Impulsvortrag von Helmut Thoele, Senior Stadtplaner der Provinz Süd-Holland, berichtete dazu von seiner Herangehensweise mit Projekten und Erfahrungen aus der Stadt- und Regionalplanung in Holland. Als "Surfing the Waves" beschrieb er die Arbeit an Regionalen Projekten zwischen Strategie und Ausführung und stellte dabei erstaunlich viele Gemeinsamkeiten und eine hohen Wiedererkennunswert zu "Zwischen Rhein und Wupper" fest.

 

Wieder in kleinen Gruppen machten sich die Verbundpartner nun an ihre Projekt-Ideen: Dabei konnte es sich um bestehende Projekte oder um völlig neue Ideen handeln, konkret räumlich bezogen oder prozessual. Der Anspruch an alle Projektideen, sich vom sektoralen Denken und Planen zu lösen und wieder mit den Schnittstellen und Betrachtungsweisen arbeiten, blieb. Darüber hinaus halfen gezielte Fragen zum Maßstab, zur Laufzeit, zu notwendigen Akteuren und externen Partnern, möglichst umfassend zu formulieren.
Die Projektideen wurden als Pecha-Kucha vor großer Runde vorgestellt, dokumentiert und diskutiert. Die „auffächernde“ Arbeitsweise der ersten Workshops ermöglichte bereits einen fundierten und vielschichtigen Austausch über Wünsche und Ziele der Kooperationspartner, und die Ergebnisse werden hier erstmalig, wie bei einem Kristallisationsprozess, konkret sichtbar. Die Schaffung eines möglichst großen „Projektpools“ (einer Sammlung potenzieller Projekte) muss als kreativer Prozess organisiert werden. Es geht darum, ausgehend von den vorhandenen Stärken innerhalb des räumlichen und ökonomischen Kontextes, eine Strategie zu entwickeln, die sich in konkrete Maßnahmen umsetzen lässt.

Projekttypen
Das Spektrum der Projektideen zeigt gut die enorme Bandbreite der Herausforderungen und Ansatzmöglichkeiten: von Klassikern (multimodaler ÖPNV-Ausbau, neue Velo-Routen für den Alltags- und Freizeitverkehr, dazu passende Apps und Tourismus-Programme) über regionale Marketingkampagnen und Austauschplattformen („Gemeinsame Wohnraumbörse“, „Kunst-Region“, „Rheinisch-Bergische Bauausstellung“) bis hin zu Machbarkeitsstudien, Verknüpfung von „Leuchtturm-Projekten“, „Wohnen am Wasser“ und Ideen für Formen der Zusammenarbeit.

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